RPGaDay2017 – Frage 23

Ohne Umschweife weiter mit Frage 23, denn auf die hatte ich SOFORT eine Antwort im Kopf:

23. Welches Layout eines Rollenspiels lässt Dir die Kinnlade am weitesten herunterklappen?
(Which RPG has the most jaw-dropping layout?)

I AM ZOMBIE von Make Believe Games, der kleinen Spieleschmiede von Welt-der-Dunkelheit-Schöpfer Mark Rhein-Hagen; die deutsche Übersetzung, aus der die Bilder in diesem Beitrag stammen, erscheint in Bälde bei Ulisses Spiele.

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RPGaDay2017 – Frage 22

Es geht weiter bei der #RPGaDay -Challenge 2017. Hier der doppelte Elf, die vier spitzen Ohren:

22. Welche Rollenspielsysteme fallen Dir am leichtesten zu spielen?
(Which RPGs are the easiest for you to run?)

Hier möchte ich zu allererst anmerken, daß die Frage meines Erachtens falsch übersetzt wurde, denn „to run“ würde ich in diesem Zusammenhang sinngemäß mit „leiten“ übersetzen und nicht mit „spielen“. Diese Frage richtet sich also wahrscheinlich eher an die Spielleiter – aber sei’s drum.

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RPGaDay2017 – Frage 21

Eine neue Woche läutet das letzte Drittel der #RPGaDay – Challenge 2017 ein. Hier kommt die Nummer…

21. Welches Rollenspiel macht das meiste aus möglichst wenig Worten?
(Which RPG does the most with the least words?)

Ömmm… „Wenig Worte“ ist nun nicht das, was mir bei meinen Systemen so in den Sinn kommt. Da wage ich nicht, eine Unterscheidung zu treffen, denn die allermeisten Systeme geben sich schon echt Mühe, die Seiten zu füllen… Daher weiche ich hier mal auf ein System aus, welches ich nur mal in der Vorbereitung auf den allerersten Gratisrollenspieltag gelesen habe – NIP’AJIN von Ludus Leonis.

Hierbei handelt es sich um ein kostenlos erhältliches Regelkonstrukt, bei welchem die verfügbaren Würfel bei einer Probe verbraucht werden und erst wieder zur Verfügung stehen, wenn der letzte Würfel verwendet wurde. Der seltsam erscheinende Name, bei dem ich zuerst an ein japanisch-historisches Setting denken musste, ist ein Akronym für Niemand Ist Perfekt, Aber Jeder Irgendwie Nützlich. Ich habe es damals innerhalb des Kurzabenteuers „Einhundertelf Jahre“ gelesen und es hat mir in wenigen Absätzen sowohl das für dieses Szenario erstellte Setting als auch die Regeln verständlich, aber trotzdem angenehm näher gebracht. Schönes Ding – so etwas braucht die Welt eigentlich häufiger mal.

In diesem Sinne: write – read – talk – comment – share!

Links:
*der englische Startbeitrag für 2017
*der deutsch übersetzte Fragenkatalog
*die originale Infografik

RPGaDay2017 – Frage 20

Sonntag ist’s, wenn ich diesen Beitrag heute veröffentliche, bin ich wieder im Zeitplan. Die Proberunde für das parallele RatCon-Abenteuer mit Werwölfen und -ratten in der Welt der Dunkelheit gestern lief jedenfalls nicht nach Zeitplan, weder in der Vorbereitung noch in der Ausführung – wenn man erst vier Stunden vor Termin anfängt, sich richtig damit auseinander zu setzen und die Charaktere zu erstellen, fällt es kaum noch auf, daß man die halbe Nacht nicht geschlafen hat…

Egal, weiter mit der #RPGaDay – Challenge 2017. Heute in diesem Theater:

20. Was ist die beste Quelle für vergriffenes Rollenspielmaterial?
(What is the best source for out-of-print RPG?)

Vergriffene Sachen bekommt man entweder gebraucht auf eBay, eBay Kleinanzeigen oder den diversen An- und Verkaufsgruppen in den Foren oder sozialen Netzwerken. Wenn sich gar nichts aus der letzten Druckauflage finden lässt, bleibt eventuell noch der Gang zum PDF-Shop – viele Verlage bieten inzwischen alte Versionen ihrer Spiele als PDF oder gar Print-on-Demand an, womit sich aus alten, nicht mehr unterstützten Spiellinien etwas Geld ziehen lässt.

Und als letztes, weil es einigen vielleicht so gar nicht in den Sinn kommt – vielleicht hat einer eurer Freunde oder Mitspieler genau dieses eine Schätzchen, nach dem ihr verzweifelt Ausschau haltet, irgendwo in ihren/seinen Schränken und Regalen eingemottet und würde es sogar gerne loswerden wollen – ruhig bei der Suche auch mal im näheren Umfeld herum fragen, manchmal hat man einfach Glück 😉

In diesem Sinne: write – read – talk – comment – share!

Links:
*der englische Startbeitrag für 2017
*der deutsch übersetzte Fragenkatalog
*die originale Infografik

RPGaDay2017 – Frage 19

Eigentlich habe ich gar keine Zeit für so etwas, aber sei’s drum – Prokrastination ist so ein schönes Wort…

19. Welches Rollenspiel ist am besten geschrieben?
(Which RPG features best writing?)

*Schweigen*
*Ein vertrockneter Busch rollt über die Ebene*

[…]

Das erwischt mich trotz ein wenig Vorbereitung auf dem falschen Fuß. Mir kommt weder spontan noch mit Bedenkzeit ein Spiel in den Kopf, welches sich durch seine Schreibe bei mir positiv eingeprägt hat. Weder meine Klassiker DSA (wo sich bisher immer Regeltexte nüchtern von oft sehr schönen Beispiel- und eingeschobenen Stimmungstexten abgehoben haben und das Gesamtbild eher „okay“ war) oder Welt der Dunkelheit (wo ich mit wachsendem Alter und Erfahrung immer mehr an den tlw. schon gestelzten Übersetzungen auszusetzen habe) noch irgendein anderes Spiel, welches in meinen Regalen vor sich hin lagert, springt mich dabei richtig an.

Von daher lautet die Antwort heute ganz klar: Watt‘ weiß denn ich?

Nicht wirklich befriedigend… Daher hier die erste Ausweichfrage, die für solche Fälle von den Spielregeln gestellt werden:

Was erwartest Du in einer Rezension/Besprechung eines Rollenspiels?
(What do you look for in a review of an RPG?)

  • Als allererstes will ich natürlich wissen, was für ein Setting das Spiel bedient, wenn das durch den Titel noch nicht klar wird (Coriolis wäre so ein Kandidat).
  • Dann allgemeine Dinge wie Aufmachung, ist das Buch ansprechend – eine graue Textwüste wie in den frühen 90ern lockt heute kaum noch einen dem Ofen hervor.
  • Alleinstellungsmerkmale – was macht das Spiel anders als andere Vertreter des Genres, was bietet das Setting, um die Spieler und den Spielleiter zu fesseln? Das ist gerne in allgemeiner Beschreibung des Hintergrunds integriert, was alleine auch schon immer interessant zu lesen ist – wenn es nicht zu ausführlich wird…
  • Was kann man spielen? Hat das Spiel verschiedene Rassen, wie stark unterscheiden diese sich und wie weit entfernt ist man damit von den „Standards“ des Genres?
  • Und schließlich, als Sahnehäubchen, gerne noch einen Ausblick auf das Regelsystem, eine Einschätzung zur Verwendbarkeit, ein Vergleich mit anderen Spielen, die vllt. ein ähnliches Setting bedienen oder eine vergleichbare Regelmechanik verwenden.
  • Hinweise auf verfügbare Formate mit Preisen und Links zum Anbieter sind zwar sehr „nice“, aber eher Bonus und kein Muss. Zumindest der Verlag wird ja üblicherweise fast automatisch in der Einleitung genannt.

 

In diesem Sinne: write – read – talk – comment – share!

Links:
*der englische Startbeitrag für 2017
*der deutsch übersetzte Fragenkatalog
*die originale Infografik

RPGaDay2017 – Frage 18

RealLife ist echt nicht nur von Vorteil, so manches mal zieht es einen richtig runter. Wenn sich das dann mit lange geplanten Dingen überkreuzt, müssen kurzfristige Sachen leider einfach mal etwas warten. Daher hier nun der Beginn der nachgearbeiteten Fragen der #RPGaDay – Challenge:

18. Welches Rollenspiel hast Du in Deinem Leben am häufigsten gespielt?
(Which RPG have you played the most in your life?)

Da ich ja auch schon seit Herbst 1986, seit dem zarten Alter von nicht ganz 14 Jahren spiele, ist das wieder ein wenig Kopfarbeit. Da ich aber auch von Anfang an keinerlei Aufzeichnungen über derlei Aktivitäten angelegt habe, vermischen sich hier sicher Legenden und Realität…

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RPGaDay2017 – takin‘ a break

Das vorgearbeitete ist aufgebraucht, und ich habe bislang noch keine Zeit gefunden, wieder einen Puffer aufzubauen. Da ich nun auch mit meinen Vorbereitungen für die RatCon gewaltig hinterher hänge (morgen findet das Probespiel statt und es noch NICHTS vorbereitet), wird es wohl auch noch ein paar Tage dauern, ehe ich wieder aufschließen kann.

Schade, aber ist erst mal so. Bis dahin dann!